Spielregeln für Diktat und Wiedergabe
Das fertige Diktat wird, inkluvie der zusätzlich gespeicherten Informationen,
mit einem Knopfdruck über WAN, LAN oder das Internet an die Schreibkraft
verschickt. Die Basis dafür bildet der Digital Peech Standard, kurz .dss,
den das Unternehmen Grundig 1995 als herstellerunabhängige norm für
die International Voice Association entwickelt hat. Für professionelle
Anwendungen ist .dss heute der de-facto-Sprachstandard. Das Format ermöglicht
eine hohe Komprimierung von Sprachdateien ohne nennenswerten Qualitätsverlust
Zehn Tipps für die Anwendung von Spracherkennung
Spracherkennungslösungen sind inzwischen so weit entwickelt, dass
sie im Idealfall eine Erkennungsrate von 95 bis 98 Prozent aufweisen. Damit
können sie eine echte Alternative zum eigenhändigen Tippen darstellen.
Wer eine solche software einsetzen möchte, muss sich darüber im Klaren
sein, dass es sich dabei nicht um eine Plug&Play-Anwendung handelt. Um ein
optimales Ergebnis zu erzielen, sollten folgende Punkte beachtet werden:
- Die einzelnen Komponenten müssen aufeinander abgestimmt werden. Sind
Diktiersystem und Spracherkennungs-Software einfach kompatibel, lässt
sich der Zeitaufwand minimieren.
- Die Qualität der Aufnahme ist entscheidend für die Erkennungsrate.
Die Diktatlösung sollte daher die notwendigen Anforderungen erfüllen.
- Um eine optimale Aufnahmequalität zu erzielen, sollten die Mikrofonempfindlichkeit
am Diktiergerät sowie die Lautstärkeregelung in Windows auf die
Spracherkennungs-Anwendug abgestimmt werden.
- Auch der Sprechabstand zum Mirofon gbeeinflusst die Qualität der Aufnahme:
Optimal sind etwa fünf bis zehn Zentimeter, die möglichst konstant
gehalten werden sollten.
- Zischlaute können den Text übertönen und die Spracherkennung
stören, daher nie direkt ins Mikrofon, sondern immer darüber hinweg
sprechen.
- Hintergrundgeräusche können die Spracherkennung ebenfalls behindern,
wichtig ist daher eine ruhige Arbeitsumgebung.
- Das individuelle Sprachprofil braucht kontinuierliches Training. So lernt
das Programm, Simme und spezifischen Wortschatz optimal in geschriebenen Text
umzusetzen.
- Das Training sollte mit den natürlichen Sprachgewohnheiten erfolgen,
auch Ausdrucksform und Sprachrhythmus sollten nicht verändert werden.
- Einige Spracherkennungsprograme bieten schon fachspezifische Spezialwortschätze
an. Das verkürzt die Lernphase und erleichtert die Anwendung der neuen
Aapplikation
- Auch beim Diktieren für die Spracherkennung sollten die gängigen
Diktierregeln beachtet werden, besonders die Interpunktion. Das erleichtert
dem System die Interpretation und beugt Sinnenstellungen vor.
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